Der Sternhimmel im August / September

Im Spätsommer steigern sich Aktivitäten der Astronomen mit der zunehmend frühren Dunkelheit wieder. Der Nachthimmel und die noch milden Nächte laden zur Beobachtung ein.

Am Nachthimmel haben die Sommersternbilder, allen voran der Schwan und die Leier im Zenit sowie der markante Herkules die Herrschaft übernommen. Die Nördliche Krone westlich des Herkules sollte man ebenfalls noch beachten. Auffällig ist das "quot;Sommer-Dreieck" aus Deneb, Wega und Atair.



Zum "Spechteln" laden als schöne Fernglasobjekte Offene Sternhaufen, wie z.B. der interessante "Kleiderbügelhaufen" Cr399 im Süden oder der Doppel-Sternhaufenh+chi Persei im Nordosten ein. Ebenfalls immer einen Blick wert sind die Kugelsternhaufen M13 und M92 im Herkules sowie M15 im Pegasus, die schon im Fernglas als Nebelfleck erkennbar sind.
Die Prunkstücke des Sommerhimmels sind aber die "Andromeda-Galaxie" M31, die unter guten Bedingungen schon mit bloßem Auge sichtbar ist, und der "Ringnebel" M57 in der Leier, allerdings benötigt man für seine Beobachtung schon ein Teleskop mit etwas höherer Vergrößerung.

Den Meteoritenschauer der "Perseiden" können Nachtschwärmer jedes Jahr um den 11.-13. August beobachten. Dann kreuzt die Erde die Staubspur des Kometen Swift-Tuttle. Dieser schmutzige Schneeball mit einem Durchmesser von rund 20 Kilometern setzt permanent Teilchen frei, die dann als Meteoriten in die Erdatmosphäre eindringen.

Weitere Informationen zum aktuellen Sternhimmel und zur Sichtbarkeit der Planeten finden Sie bei der Vereinigung der Sternfreunde e.V..

Mondlauf

07.08., 20:11 Uhr MESZ,   Vollmond
21.08., 20:30 Uhr MESZ,   Neumond
06.09., 09:03 Uhr MESZ,   Vollmond
20.09., 07:30 Uhr MESZ,   Neumond

(Quelle: Himmels-Almanach 2017)


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